Der Tod von Hubert Aiwanger sorgt in Bayern und darüber hinaus für große Bestürzung. Der 55-jährige Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident wurde am Mittwoch (04.11.2026) leblos in einem Berliner Hotel gefunden. Am Tag seines Todes hatte er zuvor aus gesundheitlichen Gründen einen geplanten Auftritt bei einer Veranstaltung der Freien Wähler abgesagt. Die genaue Todesursache ist bislang nicht bekannt. Eine Obduktion soll Klarheit bringen.
Bei einem Statement in Nürnberg zeigte sich Ministerpräsident Markus Söder tief betroffen. Er bezeichnete Aiwanger als „starken Bayer“, guten Wirtschaftsminister und „warmherzigen Menschen“. Gleichzeitig kündigte Söder an, die Regierungskoalition mit den Freien Wählern in Aiwangers Sinne fortsetzen zu wollen.
Auch aus dem Bayerischen Landtag kommen zahlreiche Beileidsbekundungen. Landtagspräsidentin Ilse Aigner sprach von einem schweren Verlust für den Landtag und die gesamte Politik in Bayern. Auch die Freie-Wähler-Landtagsfraktion zeigte sich tief betroffen. Fraktionschef Florian Streibl erklärte: „Bayern wird ohne ihn ein anderes sein.“ CSU-Fraktionschef Klaus Holetschek erinnerte an Aiwangers Bürgernähe. Die Grünen-Fraktionsvorsitzende Katharina Schulze wünschte seiner Familie viel Kraft und Zusammenhalt.
Seit 2018 war Aiwanger stellvertretender Ministerpräsident und Staatsminister für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie.