Vorerst heißt es Endstation für das Römerboot der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.
Verzogenes Holz, Schnecken, Risse und Lücken zwischen den Planken sind durch einen Monat Vernachlässigung und Niedrigwasser entstanden. Das Boot ist auf Grund gelaufen und wurde vernachlässigt.
Gebaut wurde das Römerboot im Rahmen des EU-Interreg-Projektes „Living Danube Limes“. Es soll zeigen, wie die Länder, die an die Donau grenzen, in der römischen Zeit zusammengearbeitet haben. Es ist die Aufgabe der Universität, jedem ehemaligen Mitglied des europäischen Projekts das Boot zur Verfügung zu stellen. Es war bereits in Österreich, Ungarn, Tschechien oder in der Slowakei. In Kroatien ist das nicht so gut verlaufen.
Als Althistoriker Boris Dreyer erfährt, was mit dem Boot passiert ist, leitet er eine Rettung ein. Mit Unterstützung der kroatischen Armee wird die Danuvina alacris letztendlich geborgen. Seit mehr als einer Woche ist sie nun zurück im Römerzentrum am Altmühlsee.
Die Reparatur wird wohl einige Zeit dauern. Boris Dreyer geht davon aus, dass das Römerboot nächstes Frühjahr wieder auf Reisen gehen kann.