Auf einem kurdischen Neujahrsfest wurde ein Mann durch einen Messerstich ins Herz getötet. Sein Cousin saß dafür auf der Anklagebank. Jetzt wurde das Urteil verkündet.
Er habe seinen Cousin getötet, um seine Familienehre wieder herzustellen. Er machte ihn für den Tod seiner Schwester vor 20 Jahren verantwortlich.
Die Urteilsverkündung musste heute unterbrochen werden, weil der Angeklagte währenddessen aufsprang und auf Syrisch dazwischenrief. Er wurde aus dem Raum geführt, damit er sich beruhigte.
Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, noch kann Revision eingelegt werden. Die Verteidigung beantragte Freispruch, weil aus ihrer Sicht die Beweise für eine Verurteilung nicht ausreichten.