Gesundheits-Sparpaket kommt – oder etwa nicht? Für 2027 muss eine Lücke von 18,8 Milliarden Euro abgedeckt werden.
Ab nächster Woche befasst sich der Bundestag mit dem Spargesetz in einer Mammut-Anhörung. Rund 80 geladene Organisationen – also Verbände und Patientenvertreter – sprechen Forderungen und Warnungen aus.
Das Gesetz könnte dann Ende kommender Woche zur Verabschiedung ins Parlament kommen.
Momentan trifft das sogenannte GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz auch auf viel Kritik, zum Beispiel am Klinikum Nürnberg. Prof. Dr. Achim Jockwig (Vorstandsvorsitzender und Vorstand Medizin und Strategie) befürwortet eine Sparmaßnahme an sich, kritisiert dabei aber die Herangehensweise des Bundes. Für das Klinikum Nürnberg würde das geplante Gesetz (in der aktuellen Form) für ein zusätzliches Defizit von 23 Millionen Euro im Jahr 2027 bedeuten.