Die Waldbrandgefahr in Mittelfranken hat in den vergangenen Tagen deutlich zugenommen. Hauptursache sind die fehlenden Niederschläge und die in den nächsten Tagen anhaltenden hohen Temperaturen.
Die Regierung von Mittelfranken hat deshalb Luftbeobachtungen angeordnet. Damit sollen potenzielle Waldbrände vorgebeugt werden.
Die Flüge finden am Samstag und Sonntag statt – die Stützpunkte Schwabach-Büchenbach und Weißenburg übernehmen die Einsätze. Geflogen wird am Nachmittag, wenn die Waldbrandgefahr durch die steigenden Temperaturen und Freizeitaktivitäten der Menschen am größten ist.
Beflogen wird dabei eine festgelegte Route, die von Erlangen-Dechsendorf über Schnaittach, Hersbruck und Allersberg bis nach Pleinfeld führt. Von dort wird über Abenberg, Nürnberg-Moorenbrunn, Nürnberg-Buchenbühl und Erlangen-Tennenlohe, mit einer Schleife über Emskirchen, Wilhermsdorf, Heilsbronn und Windsbach wieder zum Ausgangspunkt zurückgeflogen. Dadurch können die besonders gefährdeten Waldgebiete wie der Sebalder und Lorenzer Reichswald bei Nürnberg gut eingesehen werden.