Die Kommunalwahlen sind vorbei – doch wohin mit den Plakaten?
Wahlplakate bestehen meist aus Kunststoff wie Polypropylen – langlebig, aber problematisch im Müll. Recycling kann eine Lösung sein.
In Raitenbuch recycelt ein Familienunternehmen Kunststoffabfälle und verarbeitet auch Wahlplakate zu neuen Materialien – eine Idee aus der Region.
Rund eine Tonne Plakate wird nach der Wahl sortiert, geprüft und in mehreren Schritten weiterverarbeitet – mit einer Anlage, die autark mit Photovoltaik läuft und kein CO₂ ausstößt.
Daraus entsteht Regranulat für neue Kunststoffprodukte.
Wirtschaftlich lohnt sich das aktuell kaum: Nachfrage und Aufwand sind große Hürden. Trotzdem bleibt Nachhaltigkeit zentral – auch für die dritte Generation.
Etwa zwei Tonnen Plakate werden jährlich verarbeitet. Jedes recycelte Kilo spart ein Kilo Neugranulat.