Die deutschen Schweinemäster haben Sorgen: Der Preisdruck auf dem Markt ist hoch.
Ein Mastschwein kostet im Moment 150 bis 160 Euro. Eigentlich bräuchten die Landwirte 50 Euro mehr, um Kosten der Kette – vom Ferkel über den Erzeuger bis zum Mäster – decken zu können und Unternehmergewinn einzufahren.
Im Juni lagen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt fast 14 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Bei Schlachtschweinen betrug der Rückgang sogar mehr als 25 Prozent.
Um eine Lösung zu finden, fand im Juli ein Runder Tisch zur Situation der Schweinehalter an. Der Bayerische Bauernverband hat dazu einen acht Punkte Plan vorgelegt.