Genau sieben Jahre ist es her, als Frederik und Luca an der S-Bahn-Station Frankenstadion in Nürnberg ums Leben kamen. Die beiden 16-Jährigen wollten eigentlich nur einen Streit unter Jugendlichen schlichten – doch plötzlich gerieten sie selbst ins Visier. Sie wurden ins Gleisbett gestoßen und von einem einfahrenden Zug erfasst.
Aus dieser Tragödie heraus gründeten die Familien 2019 die Frederik und Luca-Stiftung.
Das Ziel: Gewaltprävention und ein respektvolles Miteinander. Kinder lernen, wie man Konflikte früh erkennt, deeskaliert und sich im Ernstfall selbst schützt.
Bereits an drei Schulen läuft das Gewaltpräventionsprogramm der Frederik und Luca-Stiftung. Und für Georg Ballmann ist klar das ist erst der Anfang. Langfristig sollen die Kurse bundesweit angeboten werden.