Im Landkreis Ansbach bleibt die Nitratbelastung im Grundwasser ein Problem. Laut VSR-Gewässerschutz überschreiten rund 35 Prozent der Brunnen, die zwischen 2016 und 2025 untersucht worden sind, den Grenzwert von 50 Milligramm pro Liter. Besonders alarmierend: In einzelnen Fällen wurden sogar deutlich über 100 Milligramm gemessen – das Wasser ist dann nicht mehr als Trinkwasser geeignet. Ursache sei vor allem die intensive Landwirtschaft, durch die Nitrat ins Grundwasser gelangt. Die Organisation fordert deshalb stärkere Maßnahmen für den Gewässerschutz – etwa nachhaltigere Bewirtschaftung. Für Bürgerinnen und Bürger gibt es die Möglichkeit, ihr Brunnenwasser direkt beim VSR-Gewässerschutz analysieren zu lassen – entsprechende Testangebote und Termine werden online bereitgestellt.