Mo., 14.09.2026 , 16:49 Uhr

NSU-Dokumentationszentrum in Nürnberg: Bund plant wohl Restmittel für Umsetzung ein

Neuigkeiten zum geplanten NSU-Dokuzentrum in Nürnberg. Laut Recherchen des Bayerischen Rundfunks und der Nürnberger Nachrichten plant das Bundesinnenministerium, rund 6,2 Millionen Euro an Restmitteln aus dem laufenden Haushalt in den Etat 2027 zu übertragen. Voraussichtlich im Herbst soll ein Gesetzesverfahren starten, um im kommenden Jahr eine entsprechende Trägerstiftung für ein NSU-Dokuzentrum einzurichten. Das Projekt war zunächst wegen fehlender Mittel vom Bund aufgeschoben worden. Opfer-Angehörige hatten immer wieder eine zügigere Umsetzung gefordert, zuletzt bei der Gedenkveranstaltung für das erste NSU-Mordopfer Enver Simsek in Nürnberg.  

Bund Dokuzentrum Franken Franken Fernsehen Mittelfranken NSU-Dokumentationszentrum Nürnberg Restmittel

Das könnte Dich auch interessieren

03.11.2026 01:37 Min News of the Day vom 03.11.2026: Haushaltskrise in Nürnberg Nürnberg steckt in der Haushaltskrise. Rund 56 Millionen Euro Jahresdefizit sind für 2027 geplant. 👉🏻 Die Stadt rechnet bis Ende des Jahres mit knapp zwei Milliarden Euro Gesamtschulden. Beim Volksbad sind die Kosten von 56 auf bis zu 100 Millionen Euro gestiegen. Und für die kommenden vier Jahre sind weitere Investitionen von rund 2,2 Milliarden Euro geplant. 29.10.2026 00:41 Min Rundgang durch "The Q": Dienste der Stadt Nürnberg ziehen auf ehemaliges Quelleareal Großraumbüros, neue Bereiche für den Bürgerservice und Platz für rund 1500 Beschäftigte – die Stadt Nürnberg bezieht mit 10 Dienststellen das ehemalige Quellegebäude an der Fürther Straße. Der Publikumsverkehr startet am 11. November mit dem Jugendamt. Auf rund 42.000 Quadratmeter sollen dann auch das Sozialamt, die Familienkasse oder das Amt für Migration Platz finden. Im Rahmen eines 26.10.2026 00:44 Min Abbau von 800 Stellen: Generali gibt Standort München-Nürnberg auf Die Versicherungsagentur Generali will bis Ende 2030 mehrere Standorte zusammenführen. Damit soll auch der Sitz in München-Nürnberg aufgeben werden. Die Begründung sind geringere Gebäudekosten in Zeiten von hybrider Arbeitsweise. Die geringeren Kosten sollen so zu einer steigenden Wettbewerbsfähigkeit führen. Gleichzeitig sollen durch Investitionen in technologischen Fortschritt Arbeitsplätze im Umfang von 800 Beschäftigten reduziert werden. Generali Deutschland möchte diese unteranderem 20.10.2026 00:44 Min Nach Hitzesommer: Nürnberg will Klimakonzept anpassen Nürnberg will sich besser gegen die Folgen des Klimawandels wappnen. Nach schweren Unwetterschäden im Sommer plant die Stadt ein umfassendes Klimaanpassungskonzept. Dieses soll unter anderem die Sicherung und Pflege von Grün-, Frei- und Wasserflächen umfassen sowie einen besseren Umgang mit Regenwasser und Maßnahmen gegen Extremwetter. Dabei sollen bestehende Strategien gesammelt und konkrete Maßnahmen priorisiert werden. Die