Neuigkeiten zum geplanten NSU-Dokuzentrum in Nürnberg. Laut Recherchen des Bayerischen Rundfunks und der Nürnberger Nachrichten plant das Bundesinnenministerium, rund 6,2 Millionen Euro an Restmitteln aus dem laufenden Haushalt in den Etat 2027 zu übertragen. Voraussichtlich im Herbst soll ein Gesetzesverfahren starten, um im kommenden Jahr eine entsprechende Trägerstiftung für ein NSU-Dokuzentrum einzurichten. Das Projekt war zunächst wegen fehlender Mittel vom Bund aufgeschoben worden. Opfer-Angehörige hatten immer wieder eine zügigere Umsetzung gefordert, zuletzt bei der Gedenkveranstaltung für das erste NSU-Mordopfer Enver Simsek in Nürnberg.