In Nürnberg wird gebaut, was das Zeug hält. Es fallen für den Servicebetrieb Öffentlicher Raum pro Jahr ungefähr 12.000 Baustellen an davon sind 1.500 Hauptverkehrsbaustellen. Das sind Projekte an sehr viel befahrenen Straßen. Für die Bauarbeiten, die in diesem Jahr umgesetzt werden, sind 65 Millionen Euro eingeplant. Eine Baustelle ist immer eine Herausforderung für den SÖR, da es zu vielen Sperrungen und Umleitungen kommt.
Für viele bedeutet eine Baustelle vor allem: Stau, Umwege und längere Fahrzeiten. Dabei steckt hinter all dem Baustellenlärm meist viel mehr.
Rund 12.000 Baustellen bearbeitet Servicebetrieb Öffentlicher Raum jedes Jahr – insgesamt fließen dafür etwa 300 Millionen Euro in aktuelle und kommende Projekte. Drei davon sind gerade besonders im Fokus.
Die Bauarbeiten in der Bayreuther Straße sollen bis Herbst 2026 fertig sein. Dann fährt die Straßenbahn wieder, die Haltestellen sind barrierefrei, und es gibt neue Radwege. Am Berliner Platz steht eine neue Endhaltestelle mit Kiosk und Toilette. Rund neun Millionen Euro kostet das Projekt, etwa die Hälfte wird gefördert (GFVK).
Baustellen kommen nicht immer gut an – vor allem, wenn sie lange dauern. In den nächsten vier Jahren wird ein wichtiger Nürnberger Knotenpunkt saniert: Der Plärrer. Geplant ist, dass die Decke des U-Bahn-Tunnels repariert wird. Außerdem sind neue Radwege und mehr Grünanlagen geplant. Deswegen kommt es zu Fahrbahnverengungen, Umleitungen und teilweise Sperrungen. SÖR bittet schon jetzt um Verständnis.
Wie das Konzept am Plärrer genau aussieht, wird abschnittsweise erarbeitet. Auf der Homepage SÖR können sich alle über die neuesten Änderungen informieren.