In Nürnberg gab es 2025 viele Themen, die für Diskussionstoff, aber auch für Freude gesorgt haben. Ein Überblick.
Eine Baugrube, die für Ärger sorgt. Am Aufseßplatz hat sich das Loch, wo eigentlich ein Einkaufszentrum entstehen soll, mit Wasser gefüllt. Anwohnende beklagten sich über Mücken und Ratten, die davon angezogen werden. Das Internet reagiert mit Spott. Hier findet sich die Baugrube als “Lago di Aufseß” wieder. Entwicklungen gibt es bisher keine. Laut Investor Ten Brinke verzögert die Klage eines Grundstückeigentümers den Beginn der Arbeiten.
Deutschlandweit hat die Tötung von 12 Pavianen im Nürnberger Tiergarten Aufsehen erregt. Besonders Tierschutzorganisationen protestierten gegen die Entscheidung. Die Verantwortlichen des Tiergartens rechtfertigten die Tötung mit mangelnden Alternativen. Ein Umzug in einen anderen Zoo oder die Erweiterung der Anlage seien demnach nicht machbar gewesen.
Ein Vollumbau soll das Stadion fit für die Zukunft machen – das ist schon länger klar. Ende November kommt eine neue Idee zu den Plänen hinzu: Christian Vogel möchte den Bau eines Übergangsstadions prüfen lassen. Als nächste Phase steht nun die Vorplanung an. Bis es endgültige Pläne gibt, wird es aber noch eine Weile dauern. Etwa 270 Millionen Euro wird der Vollumbau kosten.
Ein Konzept aus Barcelona hält in Nürnberg Einzug: In Gostenhof sind im September Superblocks entstanden. Durchgangsverkehr wird beschränkt, stattdessen halten Sitzmöglichkeiten und Grünflächen Einzug. Die Resonanz auf das Projekt ist größtenteils positiv. Trotzdem gibt es auch Kritik: wegen wegfallender Parkplätze für Anwohnende. Die Superblocks in Gostenhof bleiben mindestens für ein Jahr – dann wird Bilanz gezogen.
Im Mai 2025 wird Sina Lothes als Pflegerin des Jahres ausgezeichnet. Sie ist an der Kinderklinik des Klinikums Nürnberg tätig und setzt sich mit großem Engagement für die Förderung des Stillens ein. Sie entwickelte unter anderem ein Pflegekonzept zur Stillförderung und schult Mitarbeitende.
Das neue Nürnberger Christkind heißt Nora Falk! Die 15-Jährige setzt sich im Juli gegen die anderen Bewerberinnen durch. Und eröffnet am 28. November als jüngstes Christkind der Geschichte den Nürnberger Christkindlesmarkt. Etwa 150 Termine absolviert Nora Falk in der Weihnachtszeit – ihre Amtszeit dauert zwei Jahre.