Die Sanierung des Nürnberger Volksbads verzögert sich weiter und wird deutlich teurer als geplant. Wie die Stadt mitteilt, steigen die Gesamtkosten nach aktueller Prognose auf 90 bis 100 Millionen Euro. Ursprünglich waren rund 56 Millionen Euro veranschlagt worden. Als Gründe nennt die Stadt unerwartete Schäden am mehr als 100 Jahre alten Baudenkmal, zusätzliche Anforderungen des Denkmalschutzes sowie stark gestiegene Baupreise. Der städtische Eigenanteil erhöht sich dadurch auf voraussichtlich 56 bis 66 Millionen Euro. Der Werkausschuss NürnbergBad hat beschlossen, das Sanierungsprojekt fertigzustellen. Die Wiedereröffnung des denkmalgeschützten Volksbads ist jetzt frühestens für die zweite Jahreshälfte 2027 vorgesehen.