Der polizeilichen Kriminalitätsstatistik nach gehört Nürnberg zu den sichersten Großstädten Deutschlands. Doch Umfragen zum Sicherheitsgefühl der Menschen zeigen trotzdem eine gewisse Skepsis. Ein Gegensatz, den die Verantwortlichen versuchen aufzulösen. Gerade erst haben Innenministerium und Polizei eine positive Bilanz gezogen zum Sicherheitskonzept am Hauptbahnhof – heute (05.03.2026) war die Innenstadt dran.
Unter anderem den Aufseßplatz, Plärrer und die Färberstraße haben Stadt und Freistaat als Brennpunkte identifiziert. Aber auch leerstehende Geschäfte, zum Beispiel in der Breiten Gasse, können das Sicherheitsgefühl vermindern. Mit dem Leerstandsmanagement versucht die Stadt, entgegenzuwirken – bisher mit mäßigem Erfolg.
Der Blick auf die Kriminalstatistik zeigt: Fast in allen Bereichen ist die Zahl der Straftaten rückläufig. Laut Joachim Herrmann auch ein Ergebnis der intensiven Bemühungen des Freistaats. Die Offensive sichere Innenstädte läuft nicht nur in Nürnberg, sondern bayernweit. Dazu gehören unter anderem mehr sichtbare Polizeipräsenz und Videoüberwachung. Dabei geht es nicht immer nur um die objektive Sicherheit, sondern vielmehr um das Sicherheitsgefühl.
Einen weiteren Schwerpunkt der Einsätze plant die Polizei für 2026 im öffentlichen Personennahverkehr.