Die Haushaltslage in Bayern bleibt angespannt – so lautet das Fazit des bayerischen Finanzministers Albert Füracker. Laut der aktuellen Steuerschätzung muss der Freistaat in diesem Jahr mit 300 Millionen Euro weniger auskommen als geplant. Auch für 2027 wird ein Minus von 100 Millionen Euro erwartet. Füracker sieht deshalb kaum Spielraum für zusätzliche Ausgaben und fordert Reformen für einen besseren Wirtschaftsstandort. Ziel bleibt ein Haushalt ohne neue Schulden. Bessere Aussichten gibt es dagegen für die bayerischen Kommunen: für die Gemeindesteuern 2026 wird ein Plus von 432 Millionen Euro im Vergleich zur Schätzung im Mai erwartet. 2027 können bayerische Kommunen auf 29,4 Milliarden Euro hoffen. Das würde einen Zuwachs von 1,6 Milliarden Euro im Vergleich zu diesem Jahr bedeuten.