Mi., 04.02.2026 , 15:50 Uhr

Playmobilwerk Dietenhofen schließt im Juli: Gewerkschaft kritisiert das Vorhaben

Das Playmobil-Werk in Dietenhofen schließtRund 350 Beschäftigte werden entlassenDas hat die Horst Brandstätter Group am Dienstag bekannt gegeben. Bis Ende Juli sollen die Produktionsbereiche an andere Standorte verlagert werden. Als Gründe für die Schließung werden von dem Unternehmen Produktionskosten und eine strategische Neuausrichtung genannt. Die Geschäftsleitung will mit dem Betriebsrat faire Lösungen für die Mitarbeitenden aushandeln. Die Logistik in Herrieden und die Verwaltung in Zirndorf sollen allerdings erhalten bleiben. Die Gewerkschaft kritisiert die Schließung scharf und will die Entscheidung nicht ohne Widerstand hinnehmen. 

Beschäftigte Dietenhofen Franken Fernsehen Mittelfranken Neuausrichtung Playmobil Playmobilwerk Schließung Unternehmen

Das könnte Dich auch interessieren

10.02.2026 00:32 Min Playmobil bietet Jobbörse für Beschäftigte: 350 Stellen werden abgebaut Nach dem angekündigten Aus der Playmobil-Produktion in Dietenhofen will die Horst Brandstätter Group die betroffenen Beschäftigten unterstützen. Rund 350 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren ihre Arbeitsplätze. Ab der Woche vom 23. Februar soll deshalb eine mehrtägige Jobbörse stattfinden. Dort können die Betroffenen direkt mit regionalen Unternehmen sprechen und neue Perspektiven finden. Auch die Agentur für Arbeit 09.04.2026 00:44 Min Playmobil-Werk in Dietenhofen wird Ende Juni 2026 geschlossen: Mitarbeitende haben noch keine Kündigung erhalten Anfang Februar hat der Spielwarenhersteller Playmobil angekündigt, dass er sein letztes deutsches Werk in Dietenhofen bei Ansbach aus Kostengründen schließen wird. Bis Ende Juni 2026 soll die Produktion in andere Werk nach Malta und Tschechien verlegt werden. Ein Sprecher der Horst-Brandstätter Group bestätigte auf Nachfrage auch, dass die Verlagerung planmäßig verläuft. Doch die Mitarbeitenden vor Ort haben laut eigener Aussage noch keine Kündigung erhalten. Seit Anfang März 24.08.2026 00:48 Min Druck auf Bundesregierung: Bahngewerkschaft EVG fordert mehr Schutz und droht mit Streiks Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG erhöht den Druck auf die Bundesregierung und fordert mehr Schutz für Beschäftigte im Bahnverkehr. Sechs Monate nach dem tödlichen Angriff auf einen Zugbegleiter kritisiert die Gewerkschaft, dass bislang zu wenig passiert sei. Die EVG verlangt, dass ein angekündigter Gesetzentwurf für härtere Strafen bei Angriffen auf Bahnbeschäftigte noch in diesem Jahr 20.04.2026 00:40 Min Innovation in München vorgestellt: KI-Reallabor für Medienbranche In der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien wurde ein neues Medienstudio für Künstliche Intelligenz vorgestellt. Das sogenannte KI-Reallabor dient als Experimentierraum, in dem Medienhäuser neue Anwendungen unter realen Bedingungen testen können. Vor allem Nutzen, Grenzen und rechtliche Anforderungen spielen bei den Tests eine Rolle. Gezeigt wurde bei der Vorstellung zum Beispiel ein KI-Reiseberater. Das Angebot richtet sich besonders an kleine und mittlere