Sie sind eines der ältesten Freilufttheater Deutschlands: Die Kreuzgangspiele in Feuchtwangen. 2026 gehen die Festspiele in ihre 78. Saison. 50.000 Theaterfans finden jedes Jahr ihren Weg an die Romantische Straße. Ab dem 09.Mai startet das diesjährige Programm. Aktuell wird für die große Premiere geprobt und gebaut. Wir haben für Sie in der heißen Phase mal hinter die Kulissen geschaut – sprichwörtlich.
Werner Brenner ist seit fast 40 Jahren Bühnenbildner. Seit 2008 arbeitet er regelmäßig für die Kreuzgangsspiele in Feuchtwangen. Aktuell bereitet er mit Rainer Geymann und Helmut Früh vom Bauhof Feuchtwangen die Bühne für die kommende Saison vor. Aktuell stellen sie gerade die Requisiten für das Stück “die Kleine Hexe” von Otfried Preußler fertig. Seit etwa einem halben Jahr arbeiten fünf Personen erst an der allgemeinen Bühne, dann kommen die einzelnen Elemente für die Stücke dran – so wie das Hexenhaus.
In den kommenden Wochen werden das Haus und die anderen Requisiten bemalt und an die 19 Meter lange Freiluftbühne angepasst. Bis zur Premiere am 09. Mai muss alles fertig werden. Während im Bauhof noch gearbeitet wird, gehen in der Altstadt die Proben für die Kleine Hexe los. Für das siebenköpfige Ensemble heißt es jetzt: Üben und aufeinander abstimmen. Allerdings: Viele Schauspielerinnen und Schauspieler aber auch für Regisseur Konstantin Krisch treten nicht zum ersten Mal in Feuchtwangen auf. 2026 ist die 78. Saison der Festspiele. Neben dem Kinderbuchklassiker gibt es dieses Jahr sieben weitere Stücke bei den Festspielen. Außerdem stehen Konzerte und Lyrik-Lesungen bis zum 15. August auf dem Programm. Jedes Jahr kommen etwa 50.000 Zuschauerinnen und Zuschauer nach Westmittelfranken. Die können dann bei Stücken wie der Kleinen Hexe drei Bühnenbilder von Werner Brenner bewundern.