Noch endet die schnelle Fahrt hier, nach einem ersten Teilstück. 250 Meter lang ist er: der Radschnellweg aus dem Landkreis Fürth nach Nürnberg. 2027 soll sich das ändern, wie Steffen Stark vom Staatlichen Bauamt Nürnberg erklärt.
Die Planungen beginnen 2015. 2025 sind erste Teile in Zirndorf fertig. Damit es hier in Zirndorf weitergehen kann, muss erstmal gerodet werden. Die betroffenen Grundstücke gehören zum Großteil der beteiligten Kommune. In Zirndorf soll der Radschnellweg noch 1,2 Kilometer länger werden. Der neue Abschnitt soll unterschiedlich ausgebaut werden: entweder mit einer Radfahrbahn und getrenntem Fußweg, teilweise als fünf Meter breiter gemeinsamer Geh- und Radweg.
Allerdings sind noch einige Fragen offen. Das Baurecht ist noch nicht komplett geschaffen. Vorher kann der Bau nicht losgehen. Angesichts klammer Kassen in der Stadt bleibt ferner die Frage: Kann sich Zirndorf diesen Ausbau leisten? Der Teilabschnitt entlang der Rothenburger Straße kostet 6 Millionen Euro. Das gesamte Projekt liegt aktuell bei 41 Millionen. Der Bund fördert die Planung derzeit mit knapp zwei Millionen Euro. Geld ist jedoch nicht die einzige Herausforderung. Auch die Verkehrssicherheit für alle Nutzerinnen und Nutzer bleibt ein Thema.
Über 14 Kilometer soll Frankens erster Radschnellweg dann lang werden. Durch ihn sollen Radfahrer ab 2030 aus dem westlichen Landkreis Fürth ohne Kreuzung und Hindernis nach Nürnberg kommen können.