In der Nacht von Sonntag auf Montag hat es vielerorts in Mittelfranken geschneit. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Morgen vor Frost und Glätte. Es kam zu einigen Unfällen auf den Straßen.
Dieses Bild bot sich am Morgen dem Bergungsteam, das nach Oberasbach ausrückte.
Ich habe mit dem Kollegen gesprochen, der hat gesagt, das war wohl Glatteis auf der Straße. Dann ist er ins Schleudern gekommen und hat dann ungünstig hier an der Hausmauer gebremst. – Marco Barth, Bergeunternehmen
Das Räumfahrzeug drehte sich dabei um 180 Grad und landete auf der Gegenfahrbahn. Das Unglück passierte auf der Rothenburger Straße stadtauswärts. Der Fahrer konnte sich selbst befreien und blieb laut Polizei unverletzt. Aufgrund der aufwendigen Bergungsarbeiten bildete sich ein Stau. Zum Sachschaden konnte die Polizei noch keine Auskunft geben.
Auch in Ansbach sorgten Schnee und Glätte für einen Unfall. Ein LKW-Fahrer verlor gegen 2 Uhr morgens auf der A6 bei Feuchtwangen die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete in der Leitplanke. Er erlitt leichte Verletzungen und wurde in ein Krankenhaus gebracht. Auch hier dauerten die Bergungsarbeiten mehrere Stunden an.
Das Wetter hält die Einsatzkräfte in Atem – neben dem erneuten Wintereinbruch kämpfen noch viele Ortschaften in Mittelfranken mit Überschwemmungen. Unter anderem warnt der Hochwassernachrichtendienst Bayern vor Überschwemmungen in den Landkreisen Ansbach, Erlangen-Höchstadt und Roth.