Gegen die Spitzenteams aus Wolfsburg und Frankfurt sind die Clubfrauen mit einer Niederlage und einem Unentschieden in die neue Saison gestartet. Gerade gegen Frankfurt war sogar ein Sieg drin – und das, obwohl es beim 1. FC Nürnberg einen kleineren Umbruch im Sommer gab. Der Trainer ist neu und auch sechs Spielerinnen haben sich dem FCN angeschlossen. Eine von ihnen ist Rebecca Adamczyk.
Alles neu bei Rebecca Adamczyk. Die Torhüterin verlässt in diesem Sommer ihren bisherigen Verein SC Freiburg, für den sie seit vier Jahren auflief, und schließt sich dem 1. FC Nürnberg an. Die 21-Jährige freut sich auf die neue Herausforderung in Mittelfranken.
Manche Spielerinnen kennt die Nachwuchs-Nationalspielerin bereits von gemeinsamen DFB-Lehrgängen. Allen voran Kapitänin Nastassja Lein. Und auch mit Stellvertreterin Laura Miller kommt sie sehr gut aus.
Auch ihre neuen Mitspielerinnen haben die gebürtige Schwäbin schnell ins Herz geschlossen.
Nicht nur Rebecca Adamczyks Umfeld ist neu. Beim Club steht auch ein neuer Trainer an der Seitenlinie, der für mehr Ballbesitz und einen mutigeren Fußball steht. Perfekt für die junge Torhüterin.
In den ersten beiden Spielen musste sich Rebecca Adamczyk allerdings noch hinter der etatmäßigen Nummer Eins Lourdes Romero anstellen. Streit gibt es zwischen den beiden trotzdem nicht.
Mit 21 Jahren bleibt Adamczyk aber noch viel Zeit, um in ihrer Karriere auf genügend Spielzeit zu kommen. Dass sie als großes Talent gilt, ist spätestens seit 2024 bekannt. Damals gewann sie die Fritz-Walter-Medaille in Silber – für Torhüterinnen eine bemerkenswerte Auszeichnung.