Früher setzte das Frauenhofer Institut in Erlangen den Musikstandart mit dem mp3 Format. Dieses ermöglichte es Musikdateien kleiner zu speichern. Heute kommen von der FAU die Grundlagen für Prozessoren, die mit Licht statt mit Stromimpulsen rechnen. Diese Innovationen sind nur einige mit einem Grundstein aus Franken. Doch für die Weltspitze reicht die Innovationskraft gerade noch nicht. Unter dem Motto „Deutschlands Wettrennen um Innovationsgeschwindigkeit“ war beim Weltmarktführer Innovation Day der Fokus damit klar gesetzt: Die Innovationen in Deutschland müssen schneller aus den Laboren und Entwicklungszentren auf den Markt kommen.
Noch gibt es für deutsche Unternehmen einige Branchen, in denen durch Innovation eine Marktführerschaft möglich ist. Eine Analyse der Unternehmensberatung McKinsey für die WirtschaftsWoche ergab dabei gleich 14 potenzielle Branchen: Von Biotechnologie bis Kreislaufwirtschaft sind viele dabei. Aber eine Branche hat besonderes potential.
Besonders Bayern ist ein Innovationstreiber in der deutschen Wirtschaft. Alleine in Mittelfranken ist durch das Medical Valley und dem Zollhof Technologie Cluster ein ideales Umfeld für Startups entstanden. Eine der größten Hürden dabei ist und bleibt jedoch die Bürokratie in allen Bereichen. Nur wenn dort verschlangt und Prozesse beschleunigt werden könnte die Innovationskraft auch voll genutzt werden. Dann können auch die Entwicklungen aus Franken wieder ganz vorne mitspielen.