Beim Wissenschaftstag in Nürnberg standen Künstliche Intelligenz und Robotik im Mittelpunkt. Unter dem Motto „KI & Robotik – Mensch, Maschine, Möglichkeiten“ diskutierten Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die Entwicklung und den Einsatz neuer Technologien.
Ein Beispiel ist der Roboterhund Simba. Er wurde ursprünglich als Überwachungsroboter entwickelt und wird heute in der Forschung eingesetzt. Mit Kameras, Radar und weiteren Sensoren können mithilfe von KI-Modellen Anwendungen entwickelt werden – etwa für die Überwachung von Außenbereichen und Produktionsanlagen oder für Aufgaben, bei denen der Einsatz von Menschen gefährlich wäre.
Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König betont die enge Verbindung zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Forschung sei entscheidend, um Innovationen voranzubringen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region zu sichern.
Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume sieht Künstliche Intelligenz als zentrale Zukunftstechnologie. Bayern müsse eigene KI-Modelle entwickeln, Rechenzentren ausbauen und Anwendungen schaffen, die die Industrie stärken. Die Region Nürnberg spiele dabei eine wichtige Rolle im bayerischen KI- und Robotik-Netzwerk.
Die Entwickler von Simba sehen die große Chance darin, Technologien in konkrete Anwendungen zu bringen. Der Wissenschaftstag soll dazu beitragen, Forschung, Wirtschaft und Gesellschaft stärker zu vernetzen.