Do., 12.02.2026 , 17:04 Uhr

Rosen, Romantik, Rekordumsätze: Valentinstag in Mittelfranken

Kennen Sie eigentlich den Ursprung vom Valentinstag? Dieser Tag geht auf den heiligen Valentin zurück, der im 3. Jahrhundert Liebespaare christlich traute und dafür hingerichtet wurde. Später entwickelte sich sein Gedenktag am 14. Februar zu einem Fest der romantischen Liebe. Neben klassischen Aktivitäten wie einem gemeinsamen Restaurantbesuch oder einem Kinofilm beschenken sich viele Paare gegenseitig. Für zahlreiche Einzelhändler ist dieser Tag daher wirtschaftlich besonders profitabel – allen voran für Blumenläden.

Blumen in jeglicher Art – das gibt es bei Nicole-Standfest-Schneider. Seit 30 Jahren wird ihr Blumengeschäft fest in Familienhand geführt. Auf knapp 100 Quadratmetern Verkaufsfläche werden hier ganze Sträuße oder auch einzelne Stränge angeboten. Auf den Valentinstag sind Nicole und ihr Team besonders gut vorbereitet.

Am Valentinstag kommen fast dreimal so viele Kundinnen und Kunden wie üblich in Nicoles Laden – die meisten davon sind Männer. Besonders beliebt sind Rosen. Ein Stammkunde bestellt jedes Jahr sogar ganze 99 Stück für seine Frau. Doch auch beim Blumenkauf kann man einiges falsch machen.

Der Valentinstag ist längst kein Tag wie jeder andere mehr. Mittlerweile feiert etwa jede zweite Person in Deutschland diesen Anlass. Für Einzelhändler bedeutet das einen wirtschaftlichen Aufschwung: Die Ausgaben für Lebensmittel, Blumen und gemeinsame Aktivitäten steigen deutlich. Besonders in Mittelfranken ist ein klarer Anstieg der Umsätze zu verzeichnen, sagt Andreas Schöffel vom Handelsverband Bayern.

Vor allem Einzelhändler wie Nicole profitieren vom 14. Februar. Sie appelliert daher an die Kundinnen und Kunden, besonders kleine Läden zu unterstützen. Der Valentinstag bleibt damit nicht nur ein Fest der Liebe, sondern auch ein wichtiger Impuls für den regionalen Einzelhandel.

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