Mo., 27.10.2025 , 15:02 Uhr

Schäden durch Fischotter: Entnahme soll zukünftig möglich sein

Der Fischotter breitet sich in Bayern weiter aus und verursacht immer größere Schäden in der Teichwirtschaft, etwa bei den Karpfenwirten. 2024 sind Verluste von über 2,3 Millionen Euro entstanden. Der Freistaat hat Ausgleichszahlungen in Rekordhöhe von rund 2,25 Millionen Euro gezahlt – damit sind 97 Prozent der Schäden ersetzt worden. Gleichzeitig wird eine dauerhafte Lösung gefordert: Neben Beratung, Zaunförderung und Schadensausgleich soll künftig auch eine gezielte Entnahme von Fischottern in stark betroffenen Regionen möglich sein.  

Ausgleichszahlungen Bayern Fischotter Franken Fernsehen Mittelfranken Schäden Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

30.03.2026 00:56 Min Bayerns Wirtschaft legt 2025 leicht zu: Energiepreise treiben Inflation nach oben Bayerns Wirtschaft erholt sich 2025 leicht: Das Bruttoinlandsprodukt wächst um 3,5 % – heißt: Die Wirtschaft produziert insgesamt mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Das geht aus einer Pressemitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik hervor. Vor allem der Dienstleistungssektor wächst, das verarbeitende Gewerbe hingegen schrumpft weiterhin. Im Vergleich zu 2019 liegt die Wirtschaftsleistung nur geringfügig höher. Das zeigt, dass Bayern seit 23.02.2026 00:47 Min Export bayerischer Waren in die EU wächst: Import und Export sinken Die bayerischen Exporte sind in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das hat das Statistische Landesamt in Fürth mitgeteilt. Grund dafür ist vor allem das wachsende Geschäft mit Staaten in der Europäischen Union. Hier stieg der Handel um 2 Prozent – insgesamt Waren im Wert von knapp 220 Milliarden Euro. Import und Export mit den USA und der Volksrepublik China gehen hingegen zurück. So schrumpfte der 09.06.2026 00:57 Min Weniger Touristen in Bayern: Mittelfranken verzeichnet Plus Die Tourismusbranche in Bayern hat im April 2026 weniger Gäste verzeichnet als im Vorjahr. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik sind rund 3,1 Millionen Besucher in die bayerischen Beherbergungsbetriebe gekommen. Das sind fast 4 Prozent weniger als im April 2025. Auch die Zahl der Übernachtungen ist um etwas mehr als 6 Prozent zurückgegangen. Ein Grund dafür könnte die Lage der 02.06.2026 00:56 Min Neuer Armutsbericht für Deutschland: Bayern mit niedrigster Armutsquote Bayern hat nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands weiterhin die niedrigste Armutsquote Deutschlands. Dem aktuellen Armutsbericht zufolge gelten 12,6 Prozent der Menschen im Freistaat als arm oder armutsgefährdet. Bundesweit liegt die Quote mit 16,1 Prozent auf einem Rekordhoch. Insgesamt leben demnach rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze. Auch innerhalb Bayerns gibt es jedoch Unterschiede.