Temperaturen von unter -10 Grad Celsius in der Nacht sorgen aktuell auf vielen Seen in Mittelfranken für Eisflächen. Für viele Winterfans heißt das: Schlittschuh rausholen und ab aufs Eis. Doch auf einigen Seen in der Region ist das generell verboten: zum Beispiel auf dem Altmühlsee, dem Brombachsee, dem Igelsbachsee oder bei der Rothsee-Vorsperre. In Nürnberg ist das Eislaufen momentan auf allen natürlichen Gewässern nicht freigegeben. Auch auf anderen Gewässern in Mittelfranken ist Vorsicht geboten. Denn der Winterspaß kann schnell zur Lebensgefahr werden, warnt die DLRG.
Und plötzlich gibt das Eis unter den Füßen nach. Was ist dann das richtige Verhalten? Das übt die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft zum Beispiel auf dem kleinen Dutzendteich in Nürnberg. Für diejenigen, die in das Eis einbrechen, gilt: Ruhe bewahren.
Damit solche Notsituationen überhaupt nicht entstehen, betont die DLRG, nur auf Gewässern Schlittschuhlaufen, wenn sie von öffentlichen Stellen freigegeben sind. Dann sei die Eisfläche dick genug. Das Eis sollte eine Dicke von 15 bis 20 cm haben. Fließendes Gewässer sollte aber generell gemieden werden. Zusammenfassend gilt: Nur auf freigegebenen Gewässern Schlittschuh laufen und am besten nie allein unterwegs sein.