Vor etwas über einer Woche hat es so viel geschneit wie schon seit langem nicht mehr. Der Schnee ist mittlerweile fast weggeschmolzen, die verursachten Schäden in der Natur werden dafür immer sichtbarer. Wegen Ästen, die wegbrechen können, mussten Friedhöfe und Parks teilweise gesperrt werden. In Erlangen zum Beispiel sind erst seit heute alle Straßensperren wieder aufgehoben worden. Und in Nürnbergs Wäldern sind noch so einige Spuren sichtbar.
Der riesige Ast einer gesunden Eiche muss abgesägt werden. Der heftige Schneefall letzte Woche hat Spuren hinterlassen. Weil der Ast absturzgefährdet ist, muss er abgesägt werden.
Am schlimmsten betroffen von der Schneelast sind Kiefern. Weil diese auch im Winter ihre Nadeln behalten, fangen sie besonders viel Schnee auf. Je gesünder und grüner die Kiefer, desto höher die Gefahr, dass sie zu viel Schnee fängt und diesen dann nicht tragen kann. Meist brechen dann nicht nur Äste, sondern ganze Astgabeln.
Die Tiere freuen sich über heruntergefallene Kiefernäste. In ein paar Tagen, sagt Gerd Schlieper, sind alle Grünen Tannennadeln von der Tierwelt abgenagt worden.
Wer selbst einen Baum mit einer großen abgebrochenen Astgabel hat, sollte die Stelle bis zum Stamm kürzen. So kann ein absterben des Baumes verhindert werden. Das wurde auch bei der großen Eiche vor dem Tiergarten gemacht. Das abgesägte Holz wird nun zu Hackschnitzeln verarbeitet.