Jugendzentren sind Orte, an denen junge Menschen ihre Freizeit verbringen, kreativ sein und dem Alltag entfliehen können. Ein ganz besonderes Jugendzentrum steht in Fürth: Der Jugendtreff „Die Hütt’n“ wird seit Jahrzehnten von Jugendlichen selbst verwaltet – offen für Freunde, Familie und neue Generationen. Heute feiert die Einrichtung ihr 40-jähriges Bestehen. Ein Ort, an dem nicht nur junge Menschen feiern, sondern auch viele Erinnerungen gewachsen sind.
Seit 40 Jahren steht der Jugendtreff in der Herboldshoferstraße 49. Was 1986 als einfache Idee begann, entwickelte sich schnell zu einem festen Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene in Fürth. Gründer Kurt Leipold erinnert sich noch gut an die Anfangszeit.
Über die Jahre haben sich in der Hütt’n immer wieder neue Generationen abgewechselt. Wenn die Eltern dort nicht mehr feiern, übernehmen oft ihre Kinder den Platz.
Heute ist die Hütt’n mehr als nur ein Treffpunkt: Neben Geburtstags- und Abschlussfeiern finden hier auch Konzerte und sogar ganze Festivals statt. Finanziert wird das Ganze unter anderem von der Stadt Fürth und einzelnen Sponsoren – organisiert komplett von den Jugendlichen selbst. Aus diesem Grund ist heute auch Oberbürgermeister Thomas Jung vor Ort und ehrt „die Hütt’n“ zum 40-jährigen Jubiläum. Darüber freut sich auch Markus Appel. Er fungiert als pädagogische Schnittstelle zwischen den Jugendlichen und der Stadt Fürth.
Die Zukunft bringt aber auch Herausforderungen mit sich: Weniger ortsgebundene Jugendliche und eine sinkende Bereitschaft zum Ehrenamt machen es nicht leichter. Doch die heutige Ehrung hat gezeigt, dass auch selbst nach 40 Jahren in der Hütt’n neues Leben eingehaucht werden kann.