Im Sport schauen wir auf unsere mittelfränkischen Fußballer. Pünktlich zur Michaelis-Kirchweih empfängt die Spielvereinigung Greuther Fürth am Sonntagnachmittag Hannover 96 zum Kärwa-Heimspiel im Ronhof. Schon am Freitagabend ist der 1. FC Nürnberg zu Gast in Düsseldorf. Mit nur vier Punkten und vier Toren nach sieben Spielen steht der Club auf Rang 16. In Nürnberg herrscht Endspiel-Stimmung.
Für Miroslav Klose heißt es am Freitag gegen Düsseldorf Siegen oder Fliegen. Sportvorstand Joti Chatzialexiou hatte Klose zuletzt das Vertrauen ausgesprochen. Diese Woche jetzt die Wende: das Spiel gegen Düsseldorf wird zum Endspiel für den Weltmeister.
Was zählt sind ausschließlich drei Punkte.
Nach nur 4 Punkten aus 7 Zweitligaspielen ist es der schlechteste Saisonstart in der Nürnberger Vereinsgeschichte. Bedeutet Rang 16 in der Tabelle.
Nur noch ein Auswärtssieg gegen Düsseldorf kann Miroslav Klose am Freitagabend noch retten.
Und auch bei der Spielvereinigung Greuther Fürth steht Trainer Thomas Kleine im Heimspiel gegen Hannover am Sonntag im Mittelpunkt. Der 47-jährige trifft mit Hannover nicht nur auf seinen Ex-Verein, sondern Kleine feierte im Mai sein Debüt als Cheftrainer der Spielvereinigung gegen Hannover. Ein Moment, der immer noch präsent ist.
Mit neun Punkten belegt die Spielvereinigung aktuell Rang 12 in der Tabelle. Ein Problem ist die fehlende Konstanz. Fürth konnte in dieser Saison noch nie zwei Spiele hintereinander punkten.
Der Tabellendritte aus Hannover hat bislang nur einmal verloren. Fürth ist also gewarnt. Verlässt man sich auf die Statistik müsste dann ja pünktlich zum Kärwaheimspiel wieder ein Heimsieg folgen.