Do., 10.09.2026 , 12:05 Uhr

Sorge um hausärztliche Versorgung: Bayern will gegensteuern

Die Sorge um die hausärztliche Versorgung wächst. Nach einer repräsentativen Civey-Umfrage im Auftrag des Hausärztinnen- und Hausärzteverbandes sagen 44 Prozent der Deutschen, dass sich die Versorgung mit Hausärzten in ihrer Region in den vergangenen fünf Jahren verschlechtert hat. Nur 13 Prozent sehen eine Verbesserung. Auch die Sparpläne der Bundesregierung im Gesundheitswesen stoßen auf Kritik. 62 Prozent der Befragten befürchten längere Wartezeiten, 60 Prozent weniger Zeit für Patienten in den Praxen. In Bayern wollen CSU und Freie Wähler gegensteuern. Ein Antragspaket im Landtag sieht unter anderem vor, mehr Ärzte für den ländlichen Raum zu gewinnen, die Kompetenzen gesundheitlicher Fachberufe besser zu nutzen und Bürokratie abzubauen. Auch sogenannte Physician Assistants sollen stärker in der ambulanten Versorgung eingesetzt werden, um Ärzte zu entlasten.  

Arzt Bayern Befragung Civey-Umfrage Franken Franken Fernsehen Freistaat Gesundheit Hausarzt Mittelfranken Versorgung

Das könnte Dich auch interessieren

12.03.2026 00:43 Min Landesweiter Probealarm: Freistaat zieht positives Fazit Beim landesweiten Probealarm in Bayern heute hat Innenminister Joachim Herrmann (CSU) ein erstes positives Fazit gezogen. Nach Angaben des Ministers ist der Test der Warnsysteme am Vormittag überwiegend störungsfrei verlaufen. Um 11 Uhr sind Warnmeldungen per Cell Broadcast sowie über Apps wie NINA und KATWARN ausgelöst worden. Teilweise sind die Warnungen mit wenigen Minuten Verzögerung auf den Handys 23.02.2026 00:47 Min Export bayerischer Waren in die EU wächst: Import und Export sinken Die bayerischen Exporte sind in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 um ein Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das hat das Statistische Landesamt in Fürth mitgeteilt. Grund dafür ist vor allem das wachsende Geschäft mit Staaten in der Europäischen Union. Hier stieg der Handel um 2 Prozent – insgesamt Waren im Wert von knapp 220 Milliarden Euro. Import und Export mit den USA und der Volksrepublik China gehen hingegen zurück. So schrumpfte der 03.02.2026 00:35 Min Armut in Bayern nimmt zu: Besonders Alleinlebende und Alleinerziehende betroffen In Bayern gelten derzeit rund 1,6 Millionen Menschen als armutsgefährdet – das ist etwas weniger als die Einwohnerzahl von Mittelfranken. Besonders betroffen sind Alleinlebende und Alleinerziehende. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Anteil um knapp ein Prozent gestiegen. Damit liegt der Freistaat trotzdem noch unter dem Bundeswert von 16,1 %. Als armutsgefährdet gilt, wer allein 09.09.2026 00:38 Min Bitkom Smart City Index: Nürnberg auf Platz 4 Nürnberg gehört zu den digitalsten Städten Deutschlands. Im neuen Smart City Index des Digitalverbands Bitkom landet die Stadt bundesweit auf Platz vier. Nürnberg verbessert sich damit um vier Plätze. Nur Stuttgart, München und Hamburg schneiden besser ab. Besonders stark ist Nürnberg bei der digitalen Verwaltung: Hier erreicht die Stadt die volle Punktzahl und teilt sich bundesweit Platz