Der Bayerische Landtag hat jetzt den Haushaltsplan des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales verabschiedet. Demnach sollen in den Jahren 2026 und 2027 knapp 19 Milliarden Euro in die soziale Zukunft des Freistaats investiert werden. 55 Prozent der Gelder sollen in familienpolitische Leistungen, wie zum Beispiel die frühkindliche Bildung fließen. Außerdem soll die Ganztagsbetreuung ausgebaut und die Teilhabe von Menschen mit Behinderung gefördert werden. Scharfe Kritik zum Haushaltsplan kommt seitens der SPD-Landesgruppe Bayern. Laut den Vorsitzenden setze die Staatsregierung dabei auf massive Kürzungen bei sozialen Leistungen. Außerdem seien die Förderung von Gehörlosen, das Kinderstartgeld oder das Landespflegegeld nicht im Plan enthalten.