Wenn die Sonne scheint, dann produzieren Solaranlagen besonders viel Strom. Doch in diesen Zeiträumen wird meist nicht die gesamte Energie gebraucht. Denn unser Stromverbrauch steigt vor allem abends. Da liefert die Sonnen dann keinen Strom mehr. Und auch Windkraft ist vom Wetter abhängig. Es muss also eine Lösung her, um den Strom zu speichern. Wie das funktionieren kann, will ein Projekt in Ansbach zeigen…
Hier soll spätestens im März 2027 der größte netzdienliche Batteriespeicher Deutschlands im Vollbetrieb sein.
Der Batteriespeicher entsteht im Auftrag der N-ERGIE Netz GmbH direkt neben dem erst kürzlich modernisierten Umspannwerk in Winterschneidbach. Der Bayerische Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident Hubert Aiwanger sieht den Bau von Energiespeichern als wichtigen Baustein einer sicheren, bezahlbaren und klimaneutralen Energieversorgung in Bayern.
Und trotzdem ist es mit einem Batteriespeicher in Zukunft wohl noch nicht getan.
Der Batteriespeicher soll, im Gegensatz zu rein marktlich betriebenen Batteriespeichern, nicht einfach dann Strom speichern und verkaufen, wenn es sich finanziell am meisten lohnt.
Mindestens 15 Jahre soll der Akku aber seine volle Leistung behalten können. Rund 14 Millionen Euro investiert die N-Ergie in den Bau. Der Batteriespeicher in Winterschneidbach ist ein erster Schritt um das Stromnetz in der Region grundlegend auszubauen. Wenn sich die Technologie bewährt, werden weitere Speicher an Solarstarken Orten folgen.