Mit 2313 Austellern aus 68 Ländern, verteilt auf rund 175.000 Quadratmeter, gilt die Spielwarenmesse als wichtiger Treffpunkt der internationalen Branche. Familien und Kinder sucht man hier allerdings vergeblich, da es eine reine Fachmesse ist. Die Messe gibt einen klaren Einblick, wohin sich die Branche wirtschaftlich bewegt. Im vergangenen Jahr kamen 57.500 Fachbesucher aus 126 Ländern.
Der ferngesteuerte Hund läuft selbstständig und folgt Kommandos wie „Sitz“ und „Platz“. Er bellt auf Knopfdruck und soll Kinder ab 10 Jahren begeistern. Auf der 75. Spielwarenmesse in Nürnberg entscheidet sich, welche Spielideen den Markt künftig prägen.
Spielen verändert sich. Immer mehr Technik ist im Spielzeug für Kinder vorhanden. Auch die Hersteller reagieren darauf – mit neuen Spielideen, die Technik integrieren oder gezielt weglassen.
Gerade Spielzeug zum Anfassen spielt weiterhin eine wichtige Rolle als Ausgleich zu Bildschirmen und digitaler Unterhaltung. Dazu gehören auch klassische Spiele, die immer noch beliebt sind, weil sie Kreativität und Fantasie immer wieder neu anregen. Ein Tischfußballspiel zeigt dabei besonders deutlich, welche Fähigkeiten Kinder beim Spielen entwickeln können.
Spielerisch zu lernen, gilt als besonders nachhaltig. Genau darauf setzen viele der vorgestellten Spielkonzepte. Die Trends auf der Messe zeigen damit, welches Verständnis von Lernen und Kindheit derzeit unsere Gesellschaft prägt. Die Spielwarenmesse in Nürnberg zeigt, wohin sich Spiele entwickeln: Innovation trifft auf Tradition. Ob Klassiker wie Dart oder ein elektrischer Hund. Beides ist wohl die Zukunft der Spielwarenmebranche.