Seit Jahren entwickelt sich Spielzeug ständig weiter. Was früher mit Zinnsoldaten oder Stoffpuppen begann, findet heute oft auf Bildschirmen statt. Technik hat das Spielen grundlegend verändert und neue Formen des gemeinsamen Erlebens geschaffen. Genau diesem Wandel widmet sich nun das Spielzeugmuseum Nürnberg mit seiner neuen Ausstellung „GamesGeschichte(n)“. Sie zeigt, wie sich das klassische Gesellschaftsspiel zum modernen Computerspiel entwickelt.
„GamesGeschichte(n)“ ist die neueste Ausstellung des Spielzeugmuseums in Nürnberg. In Kooperation mit dem Institut für Medienkultur und Theater der Universität Köln sowie dem deutschen Spielearchiv Nürnberg wird hier die enge Verknüpfung zwischen Brett- und Computerspielen anschaulich dargestellt.
Auf rund 70 Quadratmetern Ausstellungsfläche erinnert vieles an die Anfänge der Computerspiele und daran, wie damals mit neuen Technologien experimentiert wurde. Ein prominentes Beispiel ist „Star Trek: The Next Generation“ – eines der ersten Video-Brettspiele, das klassische Spielelemente mit digitalen Inhalten verband.
Erschienen ist das Spiel 1994 und war für damalige Verhältnisse technisch seiner Zeit voraus. Anders verhielt es sich mit dem Videospiel „E.T. the Extra-Terrestrial“. Auch dieses ist in der Ausstellung zu sehen – allerdings aus einem ganz anderen Grund: Es gilt als eines der größten Flops der Videospielgeschichte.
2014 entdeckten Journalisten schließlich tonnenweise vergrabene Videospielkassetten in der Wüste von New Mexico – darunter zahlreiche Exemplare von „E.T.“. Ein Stück Spielhistorie, das heute fast schon Legendenstatus hat. Wer nun neugierig geworden ist: Die Ausstellung „GamesGeschichte(n)“ im Spielzeugmuseum Nürnberg ist vom 20. Februar bis zum 13. September zu sehen und kostet 7,50 €. Ermäßigt 2,50 €.