Trotz der 1:4-Niederlage im Spitzenspiel gegen die Eisbären Berlin thronen die Nürnberg Ice Tigers an der Spitze der DEL-Tabelle. Eine schöne Momentaufnahme, wie es nach sieben von insgesamt 52 Spielen heißt. Doch der Erfolg kommt nicht von ungefähr und ist eng mit einem Namen verbunden: Stefan Ustorf. Der ehemalige NHL-Profi ist seit über fünf Jahren in Franken tätig, und erreichte mit den Ice Tigers in den letzten fünf Spielzeiten die Playoffs. Und das will er auch in seiner neugeschaffenen Position als Sport-Geschäftsführer erreichen.
Seit März 2021 arbeitet Stefan Ustorf für die Nürnberg Ice Tigers. Bis zuletzt als Sportdirektor. In der vergangenen Woche ist er zum Geschäftsführer Sport aufgestiegen. Sein Vertrag läuft jetzt bis 2030.
Gemeinsam mit Roman Horlamus leitet er nun die Geschäfte. Aber für Ustorf selbst hat sich eigentlich nichts verändert.
Sportlich läuft es derzeit richtig gut. Die Ice Tigers grüßen nach sieben Spielen von der Tabellenspitze. Bislang ging erst ein Spiel nach regulärer Spielzeit verloren. Aber kein Grund übermütig zu werden.
Das Saisonziel habe sich trotz des guten Saisonstart aber nicht verändert.
Dennoch ist nicht alles perfekt. Mit Jakob Weber und Chris Jandric fallen zwei Verteidiger verletzt aus. Zudem ist Julius Karrer gegen Mannheim gesperrt. Stefan Ustorf bleibt aber nicht tatenlos, sondern bastelt weiter am Kader, um konkurrenzfähig zu bleiben.
Der selbsternannte Workaholic Stefan Ustorf steht also auch im Erfolg nicht still. Die nächste Chance die Erfolgsgeschichte fortzusetzen, haben seine Spieler am Freitag um 19:30 Uhr gegen die Adler Mannheim.