Die Stadt Nürnberg muss in den kommenden Jahren deutlich strenger haushalten. Zwar hat die Regierung von Mittelfranken den Haushalt für 2026 genehmigt, allerdings nur unter mehreren Auflagen. Damit bleibt die Stadt vorerst finanziell handlungsfähig – der Spielraum wird aber kleiner. Grund dafür sind vor allem stark steigende Sozialausgaben, etwa in der Jugendhilfe oder bei der Pflege. Stadtkämmerer Thorsten Brehm warnt vor harten Entscheidungen und engeren finanziellen Spielräumen. Zusätzlich darf Nürnberg im kommenden Jahr vorerst keine neuen Kredite aufnehmen. Die Stadt kann damit nur noch auf bereits bestehende Kreditermächtigungen aus den vergangenen Jahren zurückgreifen. Künftige Projekte müssten deshalb stärker priorisiert werden.