Heute gaben Landrat und Oberbürgermeister beim traditionellen Spargelanstich den Startschuss für die diesjährige Ernte. Gastgeber war der landwirtschaftliche Familienbetrieb Lohbauer im Fürther Stadtteil Stadeln. Neben Milchvieh setzt der Betrieb auf Sonderkulturen und insbesondere den Spargelanbau.
Ein Thema, das beim Saisonauftakt immer wieder angesprochen wird: die Rolle regionaler Produkte und die Zukunft landwirtschaftlicher Betriebe in der Region. Über die Ernte lässt sich dennoch wenig pauschal sagen – sie hängt von vielen Faktoren ab. Der Spargel in Fürth-Stadeln profitiert zwar von sandigen Böden und günstigen Klimabedingungen aber wie die Saison verläuft, entscheidet sich oft erst im Laufe der Erntezeit. Mit dem Beginn der Ernte verändert sich auch der Alltag auf dem Hof. Die kommenden Wochen sind geprägt von festen Abläufen.
Drei Generationen arbeiten hier gemeinsam. Der Betrieb kommt dabei ohne Fremdarbeitskräfte aus. Spargel ist reine Handarbeit – entsprechend arbeitsintensiv ist die Saison. Die Ernte bleibt in der Region und wird ohne Zwischenhandel direkt an die eigenen Kunden im Hofladen verkauft. Der Preis liegt hier bei zehn Euro pro Kilogramm und bleibt – anders als bei vielen anderen Betrieben – über die gesamte Saison hinweg konstant.