Für die CSU war das gestern zumindest in Mittelfranken ein erfolgreicher Abend. Bei den Stichwahlen konnte sich in Nürnberg und Ansbach der Amtsinhaber halten, in Erlangen wird Jörg Volleth der neue Oberbürgermeister. Alle drei CSU-Kandidaten.
Nach zwölf Jahren gibt es mit Jörg Volleth einen neuen Mann im Rathaus der Hugenottenstadt. Der CSU-Kandidat bringt seinen Vorsprung aus der Wahl vom 8. März knapp über die Ziellinie. Am Ende setzt er sich mit 51,4 Prozent der Stimmen gegen Amtsinhaber Florian Janik von der SPD durch. Er zieht noch am Wahlabend erste persönliche Konsequenzen.
Keinen Wechsel gibt es derweil in Nürnberg. Marcus König bleibt weitere sechs Jahre im Amt. Er ist damit der erste CSU-Oberbürgermeister der Stadtgeschichte, der wiedergewählt worden ist. König sichert sich 55,5 Prozent der Stimmen. Allerdings fiel die Wahlbeteiligung mit nur 44,1 Prozent sehr niedrig aus.
Trotz der Niederlage ist Nasser Ahmed stolz auf seine Leistung. Er holt 44,5 Prozent der Stimmen. Und blickt deshalb voller Tatendrang in die Zukunft.
Ebenfalls unverändert ist der Oberbürgermeister in Ansbach. Thomas Deffner ist mit 60,6 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt worden. Auch in Markgrafenstadt gingen nur 43,9 Prozent der Menschen zur Wahlurne.
Am 1. Mai starten Thomas Deffner und Marcus König in ihre jeweils zweite Amtszeit als Oberbürgermeister. Am selben Tag schlägt auch Jörg Volleth ein neues Kapitel in Erlangen auf.