Nicht nur in den großen Städten wurden gestern bis tief in die Nacht die Stimmen ausgezählt. Auch für unsere Landkreise und die kreisfreien Städte gab es kurz vor Mitternacht dann noch die Ergebnisse der Schnellmeldungen. Fest steht schon jetzt: Absolute Mehrheiten bleiben die Ausnahme.
Die Kommunalwahl in Mittelfranken wird vielerorts in die Verlängerung gehen. In den Kreisfreien Städten gibt es nach dem ersten Durchgang kaum absolute Mehrheiten. Eine Ausnahme ist Schwabach. Mit 63 Prozent wird Peter Reiß von der SPD wiedergewählt.
Auch die Stadt Roth bleibt in SPD-Hand. Hier holt Andreas Buckreus 61 Prozent der Stimmen.
In der Stadt Ansbach herrscht dagegen Uneinigkeit. Bürgermeister Thomas Deffner kommt auf 38,2 Prozent und wird nochmal gegen Hans-Jürgen Eff von Die Ansbacher antreten müssen.
Ein Trend, der sich in Mittelfrankens Landkreisen fortsetzt. In vier von sieben wurde gewählt. Nur im Landkreis Nürnberger Land holt Armin Kroder von den Freien Wählern knapp die absolute Mehrheit mit 51 % und bleibt damit Landrat. Alle anderen Landkreise müssen nochmal wählen.
Im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen gehen Markus Gläser und der amtierende Manuel Westphal in die Stichwahl.
Für den Landkreis Ansbach holt Amtsinhaber Jürgen Ludwig von der CSU nur 29,1 %. Herausforderer Marco Meier von den Freien Wählern kommt dagegen auf 41,9 Prozent der Stimmen. (evtl . O-TON von Insta ?!)
Und in Erlangen-Höchstadt gibt es ein Duell zwischen Alexander Tritthart von der CSU und Karsten Fischkal von den Freien Wählern.
Mittelfranken muss also nochmal ran, und zwar in zwei Wochen am 22. März. Daher gilt: Unbedingt die Wahlbenachrichtigung oder den Wahlschein aufheben oder eben nochmal aus dem Papierkorb fischen.