Das Auto stehen lassen und mit der Bahn zur Arbeit oder zum Einkaufen – Besonders einfach fällt das bei einer guten Anbindung. Die VAG will in der Nürnberger Minervastraße schon länger eine Lücke im Straßenbahnnetz schließen. Doch außer Baustellenzäunen und Kanalarbeiten ist in Sachen Gleisen noch nicht viel passiert.
Zwischen der Nürnberger Gartenstadt und Gibitzenhof soll eine Lücke im Nahverkehr geschlossen werden. Durch die Minervastraße wird in Zukunft eine Straßenbahn fahren. Doch noch sieht es nicht danach aus. Dabei sollten die Gleisarbeiten bereits im Frühjahr 2026 starten.
Doch neben dem Gleisbau werden auch Rohre, Kabel und Kanäle auf Vordermann gebracht. Diese Arbeiten stehen kurz vor dem Abschluss. Ab Januar 2027 soll es dann auch endlich mit dem Bau der Straßenbahntrasse losgehen. Rund 1,7 Kilometer Strecke und zwei barrierefreie Bahnhöfe umfasst der Lückenschluss. Ursprünglich sollte das rund 30 Millionen Euro kosten – doch es wird wahrscheinlich teurer. Denn: Verzögerungen kosten Geld.
Aber auch den Anwohnerinnen und Anwohnern kostet die Baustelle Nerven.
Immerhin: Viele der befragten Anwohnerinnen und Anwohner sehen die Verlängerung der Straßenbahn positiv. Doch bis die dann wirklich fährt, müssen sie sich noch gedulden.
Genau die entsteht ein Stück die Straße weiter – mit einer Besonderheit. Die Bahn soll zwischen einem zukünftigen Kindergarten und einem Hort hindurchfahren.
Und die Stützmauer zum Frankenschnellweg ist schon fertig. Das zeigt: Wenn mal gestartet wird, dann passiert auch was. Die Gartenstadt darf also hoffen.