Mo., 29.06.2026 , 15:38 Uhr

Tankrabatt endet: Kommen jetzt wieder steigende Preise?

Der sogenannte Tankrabatt in Deutschland läuft zum 30. Juni 2026 aus. Die seit Anfang Mai geltende zeitweise Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel wird damit nicht verlängert. Durch die Maßnahme waren die Spritpreise zuletzt um rund 17 Cent pro Liter gesenkt worden. Ab dem 1. Juli wird erwartet, dass die Preise an den Tankstellen entsprechend wieder steigen. Der Staat hatte den Rabatt für zwei Monate eingeführt, um Verbraucher angesichts hoher Energiepreise zu entlasten. Die Kosten für den Bundeshaushalt belaufen sich auf rund 1,6 Milliarden Euro. Wie stark die Preise nach dem Auslaufen tatsächlich steigen, hängt nach Einschätzung von Experten auch von der Entwicklung am Ölmarkt ab. Der Tankrabatt wurde teilweise kritisiert, unter anderem, dass er nicht ausreichend zielgerichtet ist.  

Deutschland Franken Franken Fernsehen Mittelfranken Ölmarkt Preise Tanken Tankrabatt Wirtschaft

Das könnte Dich auch interessieren

30.06.2026 00:57 Min Weiter schwächelnde Wirtschaft: Arbeitslosenzahlen nur leicht gesunken Die Arbeitslosigkeit in Deutschland ist im Juni nur leicht gesunken. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit lag die Zahl der Erwerbslosen bei rund 2,9 Millionen – ein Rückgang um 15.000 Personen. Die Arbeitslosenquote fiel minimal auf 6,2 Prozent. Die Behörde spricht von einem insgesamt stabilen, aber schwachen Arbeitsmarkt. Gründe seien die anhaltende Konjunkturflaute sowie weltwirtschaftliche 26.06.2026 00:40 Min Erneut Warnstreiks im bayerischen Handel: Heute und morgen Einschränkungen Lange Schlangen an den Kassen und leere Regale: In Lebensmittelläden und Modegeschäften kommt es heute und morgen mancherorts zu Einschränkungen. Der Grund: Die Gewerkschaft verdi hatte die Beschäftigten im Einzel- und Großhandel im Freistaat erneut zum Warnstreik aufgerufen. Über 100 Betriebe standen auf der Liste. Damit soll der Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde erhöht werden. Verdi fordert für den Einzelhandel unter anderem 222 02.06.2026 00:56 Min Neuer Armutsbericht für Deutschland: Bayern mit niedrigster Armutsquote Bayern hat nach Angaben des Paritätischen Wohlfahrtsverbands weiterhin die niedrigste Armutsquote Deutschlands. Dem aktuellen Armutsbericht zufolge gelten 12,6 Prozent der Menschen im Freistaat als arm oder armutsgefährdet. Bundesweit liegt die Quote mit 16,1 Prozent auf einem Rekordhoch. Insgesamt leben demnach rund 13,3 Millionen Menschen in Deutschland unterhalb der Armutsgrenze. Auch innerhalb Bayerns gibt es jedoch Unterschiede. 01.06.2026 00:45 Min Nach Ikea jetzt Spielwaren: Neue Pop-Up Stores im Kaufhof Das ehemalige Kaufhof-Gebäude in der Nürnberger Innenstadt bekommt weitere Mieter auf Zeit. Mit den fränkischen Traditionsunternehmen Bruder Spielwaren und HABA haben heute zwei neue Pop-up-Stores eröffnet. Besucher finden dort unter anderem Spielzeugfahrzeuge, Brettspiele, Lernspiele und Kreativprodukte für Kinder. Die Stadt Nürnberg sieht darin eine weitere Belebung des ehemaligen Kaufhof-Standorts. Bereits seit vergangenem Jahr sorgen verschiedene