In der Tierklinik Nürnberg Hafen werden pro Jahr 35.000 Tiere behandelt, vor allem Hunde und Katzen. Gerade in den Sommermonaten, wenn viele Tierarztpraxen geschlossen haben, ist die Klinik für Besitzerinnen und Besitzer die erste Anlaufstelle. Und derzeit kommen viele hitzegeplagte Vierbeiner in den Nürnberger Süden.
Für uns vielleicht nur ein heißer Sommertag – für Tiere kann die Hitze schnell zur Belastungsprobe werden. Vor allem Hunde sind gefährdet, wenn sie sich bei hohen Temperaturen zu sehr anstrengen.
Wichtig für Besitzerinnen und Besitzer: den Tagesplan an die Hitze anpassen. Das Gassi-Gehen in die kühleren Morgen- und Abendstunden verlegen. Weitere Aktivitäten eher vermeiden.
Wenn Hunde drohen zu überhitzen, werden sie zu Beginn häufig zunächst unruhig. Erste Symptome für eine Überhitzung sind starkes Hecheln, Speicheln bis hin zum Erbrechen oder Durchfall. Ein Kollaps kann schwerwiegende Folgen haben.
Besonders gefährdete Hunde sind brachycephale Rassen wie Mops oder französische Bulldogge, aber auch ältere Hunde. Ebenso sind ganz junge Hunde gefährdet, da die sich häufig noch überschätzen. Bei einem Notfall kann eine gute Erstversorgung lebenswichtig werden.
Prävention ist im Sommer laut Andrea Schäff das A und O. kühle Orte aufsuchen und möglichst viel Wasser anbieten. Das gilt nicht nur für Hunde und Katzen, sondern für alle Heimtiere. Und dann kommt auch der beste Freund des Menschen gut durch den Sommer.