Di., 22.07.2025 , 16:42 Uhr

Tradition als Chance: Zurück zur Spielvereinigung Fürth?

Der Name Spielvereinigung Greuther Fürth polarisiert. Doch von Beginn: 1996 spielte das Kleeblatt in der Regionalliga und der Verein hatte mit immensen Geldsorgen zu kämpfen. Das Angebot der Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth beizutreten, kam da zum idealen Zeitpunkt. Und so kam es, dass sich am 1. Juli 1996 die Fußballabteilung des TSV Vestenbergsgreuth der Spielvereinigung Fürth anschloss. Der Name Spielvereinigung Greuther Fürth war geboren. 

Dreimal deutscher Meister, Viermal süddeutscher Meister und zwei Aufstiege in die Bundesliga – die Spielvereinigung Greuther Fürth hat eine bewegte Vergangenheit. Was viele Anhänger aber seit 29 Jahren stört – der Zusatz Greuther im Vereinsnamen. Eine Kampagne, die bereits 2018 ins Leben gerufen wurde, macht sich jetzt stark für die Rückkehr zum eigentlichen Namen Spielvereinigung Fürth.   

Der Verein selbst zeigt sich diplomatisch, was eine Umbenennung angeht:

„Wir begrüßen, dass nun ein Zeitplan steht, an dessen Ende es zu einer demokratischen Entscheidung unserer stimmberechtigten Mitglieder kommen wird, die wir alle zu respektieren haben. Wir stehen zu dem erfolgreichen Weg, den unser Verein in den letzten knapp 30 Jahren genommen hat. Diese Entwicklung erfordert aus unserer Sicht keine Notwendigkeit, diesen Weg grundlegend zu verlassen. Wir haben die SpVgg Greuther Fürth zu einem festen Bestandteil im deutschen Profifußball geführt und mit unserer Verlässlichkeit ein gutes gemeinsames Fundament für die anstehenden Herausforderungen der Zukunft geschaffen.“ 

Eine solche Umbenennung würde natürlich mit Kosten verbunden sein. Die Rede ist von 400- bis 700.000 Euro. Geld, das die Fans selbst in die Hand nehmen wollen. 

Zusätzlich soll es noch eine Crowdfounding-Kampagne geben.  

Eine Rückbenennung ist allerdings nur möglich, wenn sich auf der Mitgliederversammlung eine Dreiviertelmehrheit dafür ausspricht. Eine Abstimmung zur Umbenennung soll im kommenden Jahr stattfinden. 

Die nächsten Monate werden also zeigen, ob sich genügend Mitglieder finden, um auf der Mittgliederversammlung 2026 eine Mehrheit zu haben. Der Traum vieler Kleeblatt-Anhänger von einer Rückkehr zum Namen Spielvereinigung Fürth nimmt also Fahrt auf. 

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