Di., 19.05.2026 , 17:03 Uhr

Trotz Diabetes ein normales Leben: So gehen Betroffene damit um

John Abernathy ist seit 15 Jahren bei Annette Sauerbeck in Behandlung. 2007 erhielt er die Diagnose Typ-2-Diabetes. Jetzt kommt der Rentner einmal pro Quartal zur Kontrolle zur Diabetologin ins Klinikum Nürnberg.

Aktuell nimmt der Rentner 14 Einheiten Insulin am Tag. So einfach war sein Umgang mit Diabetes nicht immer. Im Verlauf seiner Erkrankung schwankte die Dosis stark. Manchmal waren es bis zu 140 Einheiten pro Tag. Die Umstellung seiner Gewohnheiten und Diäten hat nur phasenweise funktioniert.

Bei der Krankheit Diabetes mellitus müssen Betroffene auf ihren Blutzuckerspiegel achten. Denn das Hormon Insulin wird entweder nicht ausreichend produziert oder von Muskeln oder der Leber nicht mehr angenommen. Während Typ 1 laut LGL auf Erkrankungen in der Bauchspeicheldrüse zurückgeht, sind bei Typ 2 oft erbliche Faktoren und der eigene Lebenswandel für die Krankheit verantwortlich. Laut Deutscher Diabetes Gesellschaft liegt das Durchschnittsalter bei Erkrankten zwischen 60 und 62 Jahren. Zunehmend betrifft die Erkrankung auch jüngere Menschen.

Durch eine ärztliche Behandlung ist ein normales Leben mit Diabetes möglich. Für viele ist die Krankheit dennoch ein Tabu.

John Abernathy hat seinen Weg gefunden. Der gebürtige Amerikaner möchte anderen Betroffenen zeigen, dass sie mit Diabetes gut leben können.

Diabetes Diagnose Franken Franken Fersehen Klinikum Nürnebrg Krankheit Mittelfranken

Das könnte Dich auch interessieren

07.07.2026 00:54 Min Krankenstand in Bayern leicht rückläufig: Franken mit Krankentagen über Bundesdurchschnitt 19,2 Kalendertage – so oft war eine Person in Bayern 2025 arbeitsunfähig. Im Vergleich zum Vorjahr – mit 19,5 Kalendertagen – ging der Krankenstand damit leicht zurück. Der BKK Landesverband Bayern hat die aktuelle Arbeitsunfähigkeitsstatistik des BKK-Dachverbandes analysiert. Demnach gibt es vor allem regionale Unterschiede. Der Regierungsbezirk Oberfranken führt erneut mit 22,5 Tagen, Mittelfranken dagegen liegt leicht über dem Bundesdurchschnitt mit 20,3 Tagen. Oberbayern hat die wenigsten 22.05.2026 00:35 Min Zeckensaison gestartet: Gesundheitsbehörden warnen vor FSME und Borreliose Mit den steigenden Temperaturen hat in Bayern schon längst wieder die Zeckensaison begonnen – und die Gesundheitsbehörden warnen vor FSME und Borreliose. Besonders betroffen ist Bayern: Fast der gesamte Freistaat gilt inzwischen als FSME-Risikogebiet – darunter auch ganz Mittelfranken. Allein in diesem Jahr wurden bayernweit bereits mehr als 500 Erkrankungen nach Zeckenstichen gemeldet. Experten raten deshalb zu Schutzmaßnahmen beim Aufenthalt im Grünen 15.05.2026 00:56 Min Die gute Nachricht des Tages: Internationaler Museumstag, auch in Mittelfranken Am kommenden Sonntag öffnen zum Internationalen Museumstag zahlreiche Museen ihre Türen. Über 7.100 Museen in allen Bundesländern laden unter dem Motto „Museen entdecken“ mit besonderen Aktionen und Angeboten in ihre Häuser ein. Auch viele Museen in Nürnberg und der Region nehmen teil: So kostet der Eintritt in den Nürnberger Museen, etwa im Albrecht-Dürer-Haus oder im 05.02.2026 02:38 Min Diagnose Krebs: Warum die Heilungschancen steigen Etwa alle sechs bis sieben Minuten erhält in Bayern ein Mensch die Diagnose Krebs. Eine Nachricht, die das Leben der Betroffenen schlagartig verändert. Dabei zählen bei Frauen Brustkrebs und bei Männern Prostatakrebs zu den häufigsten Erkrankungen. Um die Bedeutung von Aufklärung und Früherkennung stärker in den Fokus zu rücken, findet jedes Jahr am 4. Februar der