Sonne satt, Temperaturen über 30 Grad – eigentlich beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Sommer im Fränkischen Seenland. Doch die Hitze hat auch ihre Schattenseiten gezeigt: Blaualgen, Niedrigwasser und teilweise zu wenig Schatten haben den Badespaß getrübt. Wir ziehen Bilanz.
2000 Hektar Wasserfläche, 7 verschiedene Seen – das fränkische Seenland ist eines der beliebtesten Urlaubsziele in der Region.
In den vergangenen Monaten haben jedoch Hitzewellen, Niedrigwasser und Blaualgen den Seen zugesetzt.
Trotzdem fällt die Bilanz positiv aus. Die Zahlen sind im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Besonders im April und Mai waren viele Tagesgäste in der Region. Das hat sich auch im Surfzentrum bemerkbar gemacht.
Auch heute bei milderen Temperaturen ist der Altmühlsee gut besucht. Nicht jeder kommt ausschließlich zum Baden hierher.
Das fränkische Seenland ist also nicht nur für die Seen bekannt. Der Tourismusverband versucht, den Blick künftig stärker auch auf die Angebote abseits des Wassers zu lenken.
Blaualgen, Niedrigwasser und Hitze haben diesen Sommer zwar Spuren hinterlassen. Die Bilanz zeigt aber auch: Für viele Gäste ist das Wasser längst nicht der einzige Grund für einen Besuch im Fränkischen Seenland.