Nach dem Chemikalienaustritt am Freitag in einem Betrieb in Nürnberg liegen noch keine weiteren Erkenntnisse zur Unfallsursache vor. Unklar ist zum Beispiel weiterhin, um welchen Stoff es sich bei dem ausgetretenen Material handelt und welche konkrete Gefahr für die Beteiligten davon ausgeht.
Das betroffene Gebäude ist inzwischen wieder für Untersuchungen zugänglich. Vor Ort wurden bereits Messungen durchgeführt und Flüssigkeiten gesichert. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Für morgen ist zudem eine Obduktion des verstorbenen Mannes angesetzt.
Insgesamt wurden bei dem Unfall rund 30 Menschen verletzt. Mehrere Betroffene erlitten vor allem Atemwegsverletzungen. Zwei Beschäftigte verloren direkt nach dem Vorfall das Bewusstsein, einer von ihnen verstarb später im Krankenhaus.