Di., 16.12.2025 , 17:59 Uhr

Verbot vs. Medienbildung: Wie sollen wir Jugendliche auf Soziale Netzwerke vorbereiten

Seit einer knappen Woche gilt es nun: Das Social-Media Verbot für unter 16-Jährige in Australien. Die Europäische Union will jetzt nachziehen. Aber: Messengerdienste und Soziale Medien gehören zu unserem täglichen Leben wie selbstverständlich dazu. Ist ein Verbot also sinnvoll und praktikabel? Wir haben uns in Nürnberg umgehört.  

Medienumgang will gelernt sein

Soziale Medien und Messenger-Dienste: Sie prägen unser ganzes Leben. Laut der Jim-Studie zur Mediennutzung benutzen 96% der Jugendlichen zwischen 12 und 19 Jahren diese Medien regelmäßig. Das hat Risiken und Chancen, so Klaus Lutz. Es sei wichtig, dass Jugendliche einen sinnvollen Umgang mit Medien lernen. Da sieht Klaus Lutz Eltern, Politik und Gesellschaft in der Pflicht. Von einem Verbot wie in Australien hält der Medienpädagoge nichts.  

Es sind alle gefragt

Dennoch möchte die Europäische Union Soziale Netzwerke für Jugendliche einschränken. Dazu hat das Parlament eine Initiative beschlossen. Demnach sollen Jugendliche unter 13 Jahren keinen Zugang zu sozialen Netzwerken haben – ab 16 Jahren nur mit einer Unterstützer-App. Die Nürnbergerinnen und Nürnberger sind darüber geteilter Meinung. Außerdem wünschen sich die Menschen in der Region mehr Medienbildung an Schulen. Wichtig sei es aber auch, dass sich Jugendliche und Eltern gemeinsam informieren, so Lutz. Denn: Die Jugendlichen wollen Begleitung. Das zeige auch die Shell-Jugendstudie. Hierbei wünscht sich Lutz, dass auch die Eltern ihr eigene Mediennutzung hinterfragen. So können sie für Ihre Kinder Vorbild bei der richtigen Nutzung von sozialen Netzwerken sein.  

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