Die Stimmung der Verbraucher in Deutschland hat sich im Juni leicht verbessert. Das zeigt das aktuelle Konsumklima des Nürnberger Instituts NIM in Zusammenarbeit mit der GfK. Der Index steigt für Juli um 0,5 Punkte auf minus 29,2. Trotz des kleinen Plus bleibt die Konsumlaune damit auf einem niedrigen Niveau. Grund für die leichte Erholung sind etwas bessere Erwartungen an die eigenen Einkommen. Gleichzeitig bleiben die Menschen bei größeren Anschaffungen weiterhin zurückhaltend. Auch die Bereitschaft zu sparen ist unverändert hoch. Positiv entwickelt haben sich die Erwartungen an die Wirtschaft. Außerdem gehen die Sorgen vor weiter steigenden Preisen etwas zurück. Experten führen das unter anderem auf die Entspannung an den Energiemärkten und die jüngsten Gespräche zwischen den USA und dem Iran zurück. Das Fazit: Die Verbraucherstimmung stabilisiert sich zwar, von einer deutlichen Erholung kann aber noch keine Rede sein