Es heißt ja immer: Der DFB-Pokal habe seine eigenen Gesetze. Damit ist gemeint, dass ein krasser Außenseiter auch mal ein Spitzenteam ärgern oder sogar rauswerfen kann. In Fürth scheint aber das Pokal-Gesetz zu sein: Die Spielvereinigung ist nicht lange mit dabei. In diesem Jahr ist die Pokal-Saison bereits nach der ersten Runde beendet. Nach der 1:2-Heimniederlage fand Heiko Vogel vor allem für den Schiedsrichter kritische Worte. Nicht aber für seine Mannschaft.
Heiko Vogel ist nach dem Erstrunden-Aus der Spielvereinigung Greuther Fürth gegen Bochum geladen. Kurz vor Schluss hätte es einen Handelfmeter geben sollen. Die Pfeife des Schiedsrichters bleibt aber stumm. Seiner Mannschaft macht er nach der 1:2-Niederlage deshalb keine Vorwürfe. Im Gegenteil.
Die erste Durchhalteparole der Saison ist somit bereits nach drei Spielen gesprochen. Was auch daran liegt, dass das Kleeblatt letztlich zu harmlos vor dem gegnerischen Tor ist. Und die Abwehr fängt sich zu viele Gegentore.
Es wartet weiter viel Arbeit auf Heiko Vogel, der aber überzeugt von seiner Marschroute ist. Besser machen will und muss es die Spielvereinigung am kommenden Wochenende. Dann steht die Auswärtsfahrt zu Aufsteiger Cottbus an.