Schnee, Sonne und Regen – das Wetter in Mittelfranken spielt derzeit verrückt.
Doch ganz harmlos ist die Lage nicht. Immer wieder gibt es Meldungen über Überschwemmungsgefahr. Vor allem im Westen von Mittelfranken kommt es weiterhin zu leichten Ausuferungen – meist in Meldestufe 1, vereinzelt auch in Meldestufe 2. Gleichzeitig sagen die Prognosen für kommende Woche zweistellige Plusgrade voraus. Steht uns also schon der Frühling bevor? Und kann es noch einmal gefährlich werden?
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In der vergangenen Woche bestimmten Frost, Schnee und steigende Pegelstände die Schlagzeilen. Besonders in Ansbach und Veitsbronn kam es zu erhöhten Wasserständen. Und nun der Wetterumschwung: Temperaturen ab nächste Woche im zweistelligen Plusbereich. Es wirkt fast so, als würde sich der Frühling in diesem Jahr besonders früh ankündigen.
Tatsächlich sind schwankende Temperaturen im Februar nichts Ungewöhnliches. Ungewöhnlich sind jedoch die starken Ausschläge. Die Temperaturunterschiede werden von Jahr zu Jahr extremer – eine Entwicklung, die Experten mit dem Klimawandel in Verbindung bringen. Spürbar wird das vor allem dann, wenn Flüsse und Seen deutlich anschwellen. Doch wirkliche Überschwemmungsgefahren scheinen nicht mehr zu drohen.
Für die Natur selbst ist ein früher Wetterumschwung längst keine Seltenheit mehr. Viele Tiere reagieren flexibel auf Temperaturveränderungen. Zugvögel machen sich teilweise früher auf den Weg zurück nach Deutschland. Einige Störche sind bereits in der Region angekommen.
Wer die heimische Tierwelt beim Start in den Frühling unterstützen möchte, kann bereits jetzt aktiv werden: Ein naturnah gestalteter Garten mit Laubhaufen und Sträuchern bietet Schutz und Rückzugsorte. Wer jetzt allerdings voreilig die Winterjacke wegpacken möchte, sollte gewarnt sein – denn ein erneutes Comeback vom Winter ist nicht unwahrscheinlich.