Mo., 02.09.2024 , 14:30 Uhr

Waldbrandgefahr in Mittelfranken: Beobachtungsflüge sind wieder gestartet

Aus rund 300 Metern Höhe fliegen Stefan Schleußinger und sein Team über Mittelfranken. Das Ziel ist klar: Besonders gefährdete Flächen wie lichte Kiefernbestände und stark besuchte Wälder beobachten und Waldbrände so möglichst früh erkennen. Da besonders in den Nachmittagsstunden die Temperaturen hoch sind – geht es genau da für Pilot, Feuerwehrmann und Förster los. Und das in diesem Jahr zum ersten Mal. Für Stefan Schleußinger sind die Flüge gewohnte Praxis. Der Stützpunktleiter von Weißenburg fliegt seit 1991 und seit rund 10 Jahren für die Luftbeobachtung. Für einen Kollegen aus seinem Team ist es aber der erste Einsatz. Der dritte im Bunde des Weißenburger Flugteams weiß genau, auf was es bei der Luftbeobachtung ankommt und was den Neuen beigebracht wird. Erich Liefländer ist seit 25 Jahren ehrenamtlich für die Luftrettungsstaffel im Einsatz.

Auch Waldbesucherinnen und Besucher sollten einen Brand sofort melden. Zudem sollte man allgemein bei heißen Temperaturen auf ein Feuer und auch das Rauchen im Wald verzichten. Insgesamt gibt es fünf Stützpunkte in Mittelfranken. Im ganzen Freistaat sind über 300 Piloten für die Luftrettungsstaffel im Einsatz. Diese fliegen zur Beobachtung rund 10-15 Mal pro Jahr. Stefan Schleußinger rechnet also damit, dass es auch in diesem Jahr nicht der einzige Einsatz bleiben wird. Und es noch weitere Male für ihn und sein Team hoch in die Luft geht.

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